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Gut zuhören!

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Alle Themen der Parkinson Online Akademie werden allgemeinverständlich aufbereitet und sollen insbesondere Betroffenen, deren Angehörigen und interessierten Laien ein tieferes Verständnis der Parkinson-Krankheit und deren Behandlung vermitteln.

Video

Eine kleine Geschichte der Parkinson-Forschung

15.7.2020
70 min

Prof. Volkmann beschreibt in seinem Vortrag die Meilensteine in der Erforschung der Ursachen und der Behandlung der Parkinson-Krankheit. Es ist eine spannende Reise durch die 200 Jahre seit der Erstbeschreibung der Paralysis Agitans durch James Parkinson, bei der sogar eine Kriminalgeschichte aus dem Drogenmilieu eine Rolle spielt.

Geistiger Leistungsabbau beim Morbus Parkinson – und wie man diesem entgegenwirken kann

6.10.2022
60 min
Die Parkinsonerkrankung kann mit einem geistigen Leistungsabbau einhergehen, der von sogenannten leichten kognitiven Störungen bis hin zur Demenz reichen kann. In diesem Vortrag werden diese kognitiven Störungen mit ihren unterschiedlichen Symptomen
und Schweregraden näher erklärt und erläutert, wie man sie in der Klinik diagnostiziert. Behandlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Es wird auf pharmakologische Therapien, die allerdings nur bei der Parkinson-Demenz angeboten werden können, und vor allem auf
kognitive Interventionen eingegangen. Hierzu gehören das „kognitive Training“ und der etwas breitere Ansatz der „kognitiven Stimulation“, und es wird erörtert: Was gibt es? Für wen eignet es sich? Und was bringt es? Schließlich wird die erhebliche Bedeutung eines geistig
stimulierenden Alltags für den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit herausgestellt.

Geistiger Leistungsabbau beim Morbus Parkinson – und wie man diesem entgegenwirken kann

6.10.2022
60 min
Die Parkinsonerkrankung kann mit einem geistigen Leistungsabbau einhergehen, der von sogenannten leichten kognitiven Störungen bis hin zur Demenz reichen kann. In diesem Vortrag werden diese kognitiven Störungen mit ihren unterschiedlichen Symptomen
und Schweregraden näher erklärt und erläutert, wie man sie in der Klinik diagnostiziert. Behandlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Es wird auf pharmakologische Therapien, die allerdings nur bei der Parkinson-Demenz angeboten werden können, und vor allem auf
kognitive Interventionen eingegangen. Hierzu gehören das „kognitive Training“ und der etwas breitere Ansatz der „kognitiven Stimulation“, und es wird erörtert: Was gibt es? Für wen eignet es sich? Und was bringt es? Schließlich wird die erhebliche Bedeutung eines geistig
stimulierenden Alltags für den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit herausgestellt.

Bildgebende Diagnostik bei Parkinson-Syndromen

25.08.2022
60 min
Die Diagnose eines Parkinson-Syndroms erfolgt in erster Linie durch die klinische Untersuchung eines erfahrenen Arztes. Dennoch sind bildgebende Untersuchungen des Gehirns zur Absicherung der Diagnose sowie zur Abgrenzung des Krankheitsbildes gegenüber anderen Hirnerkrankungen hilfreich und notwendig. Der Vortrag gibt einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Verfahren in der Parkinson-Diagnostik.

Bildgebende Diagnostik bei Parkinson-Syndromen

25.08.2022
60 min
Die Diagnose eines Parkinson-Syndroms erfolgt in erster Linie durch die klinische Untersuchung eines erfahrenen Arztes. Dennoch sind bildgebende Untersuchungen des Gehirns zur Absicherung der Diagnose sowie zur Abgrenzung des Krankheitsbildes gegenüber anderen Hirnerkrankungen hilfreich und notwendig. Der Vortrag gibt einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Verfahren in der Parkinson-Diagnostik.

Ist Parkinson erblich?

01.08.2022
60 min
Die Parkinsonkrankheit galt lange Zeit als Beispiel einer neurodegenerativen Erkrankung mit unbekannter Ursache (sog. „idiopathisches“ Parkinsonsyndrom). Heute weiss man, dass ein Teil der Krankheitsfälle erblich ist und auf Mutationen in einem von mehreren Genen zurückgeführt werden kann. Auch in der großen Mehrzahl der nicht-erblichen Fälle spielen genetische Risikofaktoren eine wichtige Rolle. Aufgrund dieser genetischen Erkenntnisse werden heute mutationsspezifische gezielte Therapien entwickelt, die nicht nur die Symptome der Erkrankung lindern können, sondern eines Tages auch den Krankheitsverlauf selbst verlangsamen oder gar stoppen werden.

Ist Parkinson erblich?

01.08.2022
60 min
Die Parkinsonkrankheit galt lange Zeit als Beispiel einer neurodegenerativen Erkrankung mit unbekannter Ursache (sog. „idiopathisches“ Parkinsonsyndrom). Heute weiss man, dass ein Teil der Krankheitsfälle erblich ist und auf Mutationen in einem von mehreren Genen zurückgeführt werden kann. Auch in der großen Mehrzahl der nicht-erblichen Fälle spielen genetische Risikofaktoren eine wichtige Rolle. Aufgrund dieser genetischen Erkenntnisse werden heute mutationsspezifische gezielte Therapien entwickelt, die nicht nur die Symptome der Erkrankung lindern können, sondern eines Tages auch den Krankheitsverlauf selbst verlangsamen oder gar stoppen werden.

Aktuelles zu Parkinson

25.05.2022
58 min
Im Vortrag wird es vor allem um Neuerungen gehen zum Thema Parkinsonfrüherkennung, warum Parkinson bislang nicht heilbar ist und was man doch tun kann um das Fortschreiten der Erkrankung zu beeinflussen.

Aktuelles zu Parkinson

25.05.2022
58 min
Im Vortrag wird es vor allem um Neuerungen gehen zum Thema Parkinsonfrüherkennung, warum Parkinson bislang nicht heilbar ist und was man doch tun kann um das Fortschreiten der Erkrankung zu beeinflussen.

Parkinson und Cannabis

26.04.2022
60 min
In Deutschland können seit März 2017 Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung Cannabisblüten und –extrakte sowie synthetische Cannabinoide zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden. Die Zulassung von medizinischem Cannabis beinhaltet keine Festlegung auf eine Indikation und ist somit auch für Parkinson-Patienten relevant. Laut Gesetz haben schwerbetroffene Patienten sogar einen Anspruch auf Versorgung mit medizinischem Cannabis, wenn übliche Maßnahmen nicht erfolgreich waren oder nicht vertragen wurden oder „eine nicht ganz entfernte Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf schwerwiegenden Symptome besteht“. Vor diesem Hintergrund und verstärkt durch Medienberichte fragen zunehmend auch Parkinson Patienten nach Verordnung von Cannabis. Dies stellt die behandelnden Neurologen und Neurologinnen vor eine neue Herausforderung.

Parkinson und Cannabis

26.04.2022
60 min
In Deutschland können seit März 2017 Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung Cannabisblüten und –extrakte sowie synthetische Cannabinoide zu Lasten der Krankenkassen verordnet werden. Die Zulassung von medizinischem Cannabis beinhaltet keine Festlegung auf eine Indikation und ist somit auch für Parkinson-Patienten relevant. Laut Gesetz haben schwerbetroffene Patienten sogar einen Anspruch auf Versorgung mit medizinischem Cannabis, wenn übliche Maßnahmen nicht erfolgreich waren oder nicht vertragen wurden oder „eine nicht ganz entfernte Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf schwerwiegenden Symptome besteht“. Vor diesem Hintergrund und verstärkt durch Medienberichte fragen zunehmend auch Parkinson Patienten nach Verordnung von Cannabis. Dies stellt die behandelnden Neurologen und Neurologinnen vor eine neue Herausforderung.

Parkinson-Kardinal-Symptome

23.02.2022
60 min
Meist kann eine Parkinson-Krankheit allein an der Bewegungsverarmung, der Versteifung und dem typischen Ruhezittern diagnostiziert werden. Zur Absicherung gibt es aber einige sehr zuverlässige Methoden, wie Darstellung des Gehirns im Magnettomographen oder seiner Funktionsstörung. Oft gehen eine Riechstörung, eine Schlafstörung mit Schreien und Schlagen im Traum, Verstopfung und/oder Depression den motorischen Symptomen voran. Die Therapie besteht hauptsächlich im Ausgleich des fehlenden Botenstoffes Dopamin. Diese Aspekte werden ausführlich beschrieben und diskutiert.

Parkinson-Kardinal-Symptome

23.02.2022
60 min
Meist kann eine Parkinson-Krankheit allein an der Bewegungsverarmung, der Versteifung und dem typischen Ruhezittern diagnostiziert werden. Zur Absicherung gibt es aber einige sehr zuverlässige Methoden, wie Darstellung des Gehirns im Magnettomographen oder seiner Funktionsstörung. Oft gehen eine Riechstörung, eine Schlafstörung mit Schreien und Schlagen im Traum, Verstopfung und/oder Depression den motorischen Symptomen voran. Die Therapie besteht hauptsächlich im Ausgleich des fehlenden Botenstoffes Dopamin. Diese Aspekte werden ausführlich beschrieben und diskutiert.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Parkinson-Kranken-Versorgung

26.01.2022
60 min
Die Corona-Pandemie war und ist von besonderer Bedeutung für die Parkinson-Erkrankung. Zunächst stellt sich die Frage, ob Parkinson-Betroffene einem besonderen Risiko für die Infektion oder für einen schweren Krankheitsverlauf ausgesetzt sind, da ja ältere Menschen besonders von Corona gefährdet sind. Die aktuelle Datenlage hierzu zeigt: Letztlich hängt es wahrscheinlich stark von dem Krankheitszustand und den Lebensumständen ab, ob ein Risiko für einen schweren COVID-Verlauf besteht. Es gibt aber auch einen hoffnungsvollen Ausblick durch den vermehrten und durch die Pandemie beschleunigten Einsatz von telemedizinischen Möglichkeiten.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Parkinson-Kranken-Versorgung

26.01.2022
60 min
Die Corona-Pandemie war und ist von besonderer Bedeutung für die Parkinson-Erkrankung. Zunächst stellt sich die Frage, ob Parkinson-Betroffene einem besonderen Risiko für die Infektion oder für einen schweren Krankheitsverlauf ausgesetzt sind, da ja ältere Menschen besonders von Corona gefährdet sind. Die aktuelle Datenlage hierzu zeigt: Letztlich hängt es wahrscheinlich stark von dem Krankheitszustand und den Lebensumständen ab, ob ein Risiko für einen schweren COVID-Verlauf besteht. Es gibt aber auch einen hoffnungsvollen Ausblick durch den vermehrten und durch die Pandemie beschleunigten Einsatz von telemedizinischen Möglichkeiten.

Klinisch-diagnostische Kriterien bei Morbus Parkinson

14.12.2021
60 min
Die klinische Untersuchung bildet den Schwerpunkt bei der Diagnosestellung der Parkinson-Krankheit. Diese zeigt sich meistens durch die sogenannten Kardinalsymptome wie Tremor (Zittern), Akinese (Bewegungsarmut) und Rigor (Steifigkeit). Von der Ausprägung der Symptome hängt auch die Wahl der Behandlung ab. Entscheidend ist, dass die anfängliche Verdachtsdiagnose nach strengen Kriterien gesichert wird. Das erfolgt z. B. über ein dreistufiges Schema: 1. Diagnose der Erkrankung; 2. Unterstützende Kriterien; 3. Fehlen von Ausschlusskriterien. Nur selten braucht man unbedingt zusätzliche apparative Untersuchungen. Eine frühe Diagnose ist wichtig für zukünftige Behandlungen, die das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Klinisch-diagnostische Kriterien bei Morbus Parkinson

14.12.2021
60 min
Die klinische Untersuchung bildet den Schwerpunkt bei der Diagnosestellung der Parkinson-Krankheit. Diese zeigt sich meistens durch die sogenannten Kardinalsymptome wie Tremor (Zittern), Akinese (Bewegungsarmut) und Rigor (Steifigkeit). Von der Ausprägung der Symptome hängt auch die Wahl der Behandlung ab. Entscheidend ist, dass die anfängliche Verdachtsdiagnose nach strengen Kriterien gesichert wird. Das erfolgt z. B. über ein dreistufiges Schema: 1. Diagnose der Erkrankung; 2. Unterstützende Kriterien; 3. Fehlen von Ausschlusskriterien. Nur selten braucht man unbedingt zusätzliche apparative Untersuchungen. Eine frühe Diagnose ist wichtig für zukünftige Behandlungen, die das Fortschreiten der Erkrankung bremsen.

Neues von der Tiefen Hirnstimulation

16.11.2021
60 min
Das operative Verfahren der Tiefen Hirnstimulation stellt nach mittlerweile 30 Jahren ein etabliertes Therapiekonzept für den Morbus Parkinson dar. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Entwicklungen auf diesem Gebiet geben, die vor kurzem oder in Kürze zur Anwendung in Parkinson Patienten zugelassen wurden. In den vergangenen Jahren wurde spannende neue Konzepte entwickelt, wie man die Programmierung dieser Systeme noch effektiver und zielgerichteter durchführen kann. So können heutzutage die behandelnden Ärzte die Lage der Elektroden im Gehirn millimetergenau überprüfen und anhand dieser Informationen entsprechende Programme ohne langwierige Testungen der Patienten planen. Gleichzeitig können Strukturen, die Nebenwirkungen auslösen können, vermieden werden. Die neuste Entwicklung stellen Geräte dar, die krankheitsbedingte Signale im Gehirn messen und ggf. in naher Zukunft die Tiefe Hirnstimulation entsprechend steuern können.

Neues von der Tiefen Hirnstimulation

16.11.2021
60 min
Das operative Verfahren der Tiefen Hirnstimulation stellt nach mittlerweile 30 Jahren ein etabliertes Therapiekonzept für den Morbus Parkinson dar. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Entwicklungen auf diesem Gebiet geben, die vor kurzem oder in Kürze zur Anwendung in Parkinson Patienten zugelassen wurden. In den vergangenen Jahren wurde spannende neue Konzepte entwickelt, wie man die Programmierung dieser Systeme noch effektiver und zielgerichteter durchführen kann. So können heutzutage die behandelnden Ärzte die Lage der Elektroden im Gehirn millimetergenau überprüfen und anhand dieser Informationen entsprechende Programme ohne langwierige Testungen der Patienten planen. Gleichzeitig können Strukturen, die Nebenwirkungen auslösen können, vermieden werden. Die neuste Entwicklung stellen Geräte dar, die krankheitsbedingte Signale im Gehirn messen und ggf. in naher Zukunft die Tiefe Hirnstimulation entsprechend steuern können.

Demenz und Delir bei Morbus Parkinson – eine unglückliche Verwandtschaft

19.07.2021
65 min
Störungen der höheren Denkfunktionen (z.B. der Aufmerksamkeit, Konzentration, des Gedächtnisses u.a.) kommen im Rahmen der Parkinsonkrankheit häufig vor. Insbesondere im späten Stadium des Morbus Parkinson kann sich eine Demenz entwickeln, die wir als parkinsonassoziierte Demenz (einfacher: Parkinsondemenz) bezeichnen. Allerdings nehmen Patienten mit langer Krankheitsdauer und schweren Bewegungseinschränkungen oft viele, teils hochdosierte Medikamente ein, die ihrerseits die Denkfunktionen beein­trächtigen und wahnhafte Störungen oder Halluzinationen hervorrufen können. In dieser Situation sprechen wir von einem medikamenteninduziertem Delir. Ausgerechnet die Parkinsonpatienten, die ohnehin schon eine Demenz haben, reagieren extrem empfindlich auf Medikamente und neigen zu einem zusätzlichen Delir. In diesem Fall ist die vorsichtige Anpassung (oft Reduktion) der Medikation manchmal eine effektive Maßnahme, um die Denkleistung und Lebensqualität beim fortgeschrittenen Morbus Parkinson zu verbessern.

Demenz und Delir bei Morbus Parkinson – eine unglückliche Verwandtschaft

19.07.2021
65 min
Störungen der höheren Denkfunktionen (z.B. der Aufmerksamkeit, Konzentration, des Gedächtnisses u.a.) kommen im Rahmen der Parkinsonkrankheit häufig vor. Insbesondere im späten Stadium des Morbus Parkinson kann sich eine Demenz entwickeln, die wir als parkinsonassoziierte Demenz (einfacher: Parkinsondemenz) bezeichnen. Allerdings nehmen Patienten mit langer Krankheitsdauer und schweren Bewegungseinschränkungen oft viele, teils hochdosierte Medikamente ein, die ihrerseits die Denkfunktionen beein­trächtigen und wahnhafte Störungen oder Halluzinationen hervorrufen können. In dieser Situation sprechen wir von einem medikamenteninduziertem Delir. Ausgerechnet die Parkinsonpatienten, die ohnehin schon eine Demenz haben, reagieren extrem empfindlich auf Medikamente und neigen zu einem zusätzlichen Delir. In diesem Fall ist die vorsichtige Anpassung (oft Reduktion) der Medikation manchmal eine effektive Maßnahme, um die Denkleistung und Lebensqualität beim fortgeschrittenen Morbus Parkinson zu verbessern.

Schlaf und Parkinson

17.06.2021
60 min
Schlafstörungen sind eine der häufigsten Beschwerden von Parkinson Patienten. Die Ursachen sind vielfältig. Die Störungen des Schlafes können bedingt sein durch 1) die motorischen und nicht-motorischen Symptome der Erkrankung selbst während der Nacht (Akinese Rigor Tremor, REM-Schlafverhaltensstörung (RBD), Depression, Harnentleerungsstörung, Schmerzen etc.), 2) Therapie-bedingt sein (z.B.: Abklingen der Medikamentenwirkung in der Nacht, Therapie-assoziierte Halluzinationen) oder 3) im Zusammenhang mit einer Komorbidität stehen (z.B. Restless Legs Syndrom). Andererseits stellt die RBD das spezifischste prodromale Symptom für das Risiko, in 10–15 Jahren in mehr als 85 % an der Parkinson-Erkrankung zu erkranken, dar.

Schlaf und Parkinson

17.06.2021
60 min
Schlafstörungen sind eine der häufigsten Beschwerden von Parkinson Patienten. Die Ursachen sind vielfältig. Die Störungen des Schlafes können bedingt sein durch 1) die motorischen und nicht-motorischen Symptome der Erkrankung selbst während der Nacht (Akinese Rigor Tremor, REM-Schlafverhaltensstörung (RBD), Depression, Harnentleerungsstörung, Schmerzen etc.), 2) Therapie-bedingt sein (z.B.: Abklingen der Medikamentenwirkung in der Nacht, Therapie-assoziierte Halluzinationen) oder 3) im Zusammenhang mit einer Komorbidität stehen (z.B. Restless Legs Syndrom). Andererseits stellt die RBD das spezifischste prodromale Symptom für das Risiko, in 10–15 Jahren in mehr als 85 % an der Parkinson-Erkrankung zu erkranken, dar.

Atypische Parkinson Syndrome

21.04.2021
45 min
Parkinson Syndrom ist nicht gleichbedeutend mit Parkinson Krankheit. Manche Patienten sprechen nicht gut auf die Parkinson Medikation an. Dann handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes atypisches Parkinson Syndrom. Hier wollen wir den Fragen nachgehen, woher atypische Parkinson Syndrome kommen, wie man sie erkennen kann, was man therapeutisch tun kann und welche Forschung weiterhin notwendig ist.

Atypische Parkinson Syndrome

21.04.2021
45 min
Parkinson Syndrom ist nicht gleichbedeutend mit Parkinson Krankheit. Manche Patienten sprechen nicht gut auf die Parkinson Medikation an. Dann handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes atypisches Parkinson Syndrom. Hier wollen wir den Fragen nachgehen, woher atypische Parkinson Syndrome kommen, wie man sie erkennen kann, was man therapeutisch tun kann und welche Forschung weiterhin notwendig ist.

Autofahren und Parkinson

15.02.2021
45 min
Die Frage nach der Fahreignung ist bei Parkinson-Patienten von großer klinischer, rechtlicher und sozialmedizinischer Relevanz. Der Vortrag gibt einen Überblick, welche Symptome die Fahreignung und Fahrfähigkeit bei M. Parkinson beeinträchtigen können, worauf in der Beratung zu achten ist, und welche Möglichkeiten der Arzt hat, wenn ein potenziell oder sicher fahruntauglicher Patient weiter ein Kraftfahrzeug führt.

Autofahren und Parkinson

15.02.2021
45 min
Die Frage nach der Fahreignung ist bei Parkinson-Patienten von großer klinischer, rechtlicher und sozialmedizinischer Relevanz. Der Vortrag gibt einen Überblick, welche Symptome die Fahreignung und Fahrfähigkeit bei M. Parkinson beeinträchtigen können, worauf in der Beratung zu achten ist, und welche Möglichkeiten der Arzt hat, wenn ein potenziell oder sicher fahruntauglicher Patient weiter ein Kraftfahrzeug führt.

Invasive Behandlungen 2: Tiefe Hirnstimulation

11.01.2021
60 min
Prof. Volkmann erläutert in seinem Vortrag die Wirkmechanismen der tiefen Hirnstimulation, umreißt das operative Vorgehen, den Nutzen und die Risiken des Verfahrens und stellt insbesondere dar, für welche Menschen mit Parkinson und zu welchem Zeitpunkt im Krankheitsverlauf eine tiefe Hirnstimulation bevorzugt in Betracht gezogen werden sollte.

Invasive Behandlungen 2: Tiefe Hirnstimulation

11.01.2021
60 min
Prof. Volkmann erläutert in seinem Vortrag die Wirkmechanismen der tiefen Hirnstimulation, umreißt das operative Vorgehen, den Nutzen und die Risiken des Verfahrens und stellt insbesondere dar, für welche Menschen mit Parkinson und zu welchem Zeitpunkt im Krankheitsverlauf eine tiefe Hirnstimulation bevorzugt in Betracht gezogen werden sollte.

Invasive Behandlungen 1: kontinuierliche intestinale Levodopa-Infusion und Apomorphinpumpe

07.12.2020
60 min
Prof. Volkmann erläutert in seinem Vortrag die Einsatzbereiche der Infusionstherapien, erklärt die Unterschiede in der Anwendung, den Risiken und der Wirkweise der beiden Verfahren (Apomorphinpumpe oder kontinuierliche intestinale Levodopa Infusion) und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Invasive Behandlungen 1: kontinuierliche intestinale Levodopa-Infusion und Apomorphinpumpe

07.12.2020
60 min
Prof. Volkmann erläutert in seinem Vortrag die Einsatzbereiche der Infusionstherapien, erklärt die Unterschiede in der Anwendung, den Risiken und der Wirkweise der beiden Verfahren (Apomorphinpumpe oder kontinuierliche intestinale Levodopa Infusion) und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Wirkfluktuationen und Dyskinesien: Entstehung, Ausprägung und Behandlung

19.11.2020
58 min
Prof. Tönges stellt in seinem Vortrag therapeutische Problemstellungen vor, die im Verlauf der Parkinson-Erkrankung auftreten können. Hierbei sind oft sowohl motorische als auch nicht-motorische Symptome beteiligt. Die verschiedenen Formen der Symptomausprägungen werden bei der idiopathischen Parkinson-Erkrankung, aber auch bei atypischen Formen wie MSA oder PSP dargestellt. Die Beschwerdesymptome können mit medikamentöse

Wirkfluktuationen und Dyskinesien: Entstehung, Ausprägung und Behandlung

19.11.2020
58 min
Prof. Tönges stellt in seinem Vortrag therapeutische Problemstellungen vor, die im Verlauf der Parkinson-Erkrankung auftreten können. Hierbei sind oft sowohl motorische als auch nicht-motorische Symptome beteiligt. Die verschiedenen Formen der Symptomausprägungen werden bei der idiopathischen Parkinson-Erkrankung, aber auch bei atypischen Formen wie MSA oder PSP dargestellt. Die Beschwerdesymptome können mit medikamentöse

Medikamentöse Behandlung in der Frühphase der Parkinson-Krankheit

20.10.2020
33 min
Wenn die Diagnose Parkinson aufgrund einer Verlangsamung von Bewegung, einer vermehrten Steifigkeit und/oder Zittern gestellt wird, ist die Produktion des Überträgerstoffs Dopamin, das für die Bewegung und Beweglichkeit wichtig ist, schon deutlich reduziert. Das liegt daran, dass unser Gehirn sehr lange einen gewissen Verlust von Dopamin kompensieren kann.

Medikamentöse Behandlung in der Frühphase der Parkinson-Krankheit

20.10.2020
33 min
Wenn die Diagnose Parkinson aufgrund einer Verlangsamung von Bewegung, einer vermehrten Steifigkeit und/oder Zittern gestellt wird, ist die Produktion des Überträgerstoffs Dopamin, das für die Bewegung und Beweglichkeit wichtig ist, schon deutlich reduziert. Das liegt daran, dass unser Gehirn sehr lange einen gewissen Verlust von Dopamin kompensieren kann.

Aktivierende Therapie bei Parkinson-Syndromen: was hilft wirklich?

01.10.2020
60 min
Durch Medikamente und tiefe Hirnstimulation können viele Symptome der Parkinson-Erkrankung wirksam behandelt werden. Trotzdem kommt es bei vielen Betroffenen langfristig zu Symptomen, die nicht auf die medizinische Therapie ansprechen. Insbesondere Störungen von Gleichgewicht, Körperhaltung Gehen, Sprechen und Schlucken lassen sich nicht immer ausreichend durch Medikamente bessern. Sport und Übungstherapien werden bei der Behandlung solcher „pharma-resistenter“ Symptomeeingesetzt, spielen aber auch in frühen Krankheitsstadien eine wichtige Rolle als Ergänzungzur medizinischen Therapie. Mittlerweile liegen zahlreiche wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zu verschiedenen Therapie- und Versorgungskonzepten vor.

Aktivierende Therapie bei Parkinson-Syndromen: was hilft wirklich?

01.10.2020
60 min
Durch Medikamente und tiefe Hirnstimulation können viele Symptome der Parkinson-Erkrankung wirksam behandelt werden. Trotzdem kommt es bei vielen Betroffenen langfristig zu Symptomen, die nicht auf die medizinische Therapie ansprechen. Insbesondere Störungen von Gleichgewicht, Körperhaltung Gehen, Sprechen und Schlucken lassen sich nicht immer ausreichend durch Medikamente bessern. Sport und Übungstherapien werden bei der Behandlung solcher „pharma-resistenter“ Symptomeeingesetzt, spielen aber auch in frühen Krankheitsstadien eine wichtige Rolle als Ergänzungzur medizinischen Therapie. Mittlerweile liegen zahlreiche wissenschaftlich fundierte Untersuchungen zu verschiedenen Therapie- und Versorgungskonzepten vor.

Symptome und Verlauf der Parkinson-Krankheit

15.8.2020
30 min
Die Parkinson Erkrankung zeichnet sich durch eine Vielzahl von Symptomen aus. Dazu zählen motorische Symptome wie der Tremor, der Rigor und die Verlangsamung der Beweglichkeit, die Hypokinesie, aber auch nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen, Riechstörungen, psychische Störungen. Das klinische Bild des Parkinson Syndroms ist sehr variabel, der Verlauf der Erkrankung unterscheidet sich von Individuum zu Individuum. Nur bei wenigen Parkinson Patienten treten die oftmals gefürchteten Symptome Demenz und Verwirrtheit auf, sie gehören nicht zum typischen Verlauf und sind zum Teil die Folge der medikamentösen Therapie. Durch die Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Medikamente lassen sich die meisten Symptome gut behandeln, der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Die richtige Auswahl der Medikamente ist hierfür entscheidend. Auch wenn die Diagnose für die Betroffenen eine große Belastung darstellt, haben die Möglichkeiten der modernen Medizin die Prognose deutlich verbessert.

Symptome und Verlauf der Parkinson-Krankheit

15.8.2020
30 min
Die Parkinson Erkrankung zeichnet sich durch eine Vielzahl von Symptomen aus. Dazu zählen motorische Symptome wie der Tremor, der Rigor und die Verlangsamung der Beweglichkeit, die Hypokinesie, aber auch nicht-motorische Symptome wie Schlafstörungen, Riechstörungen, psychische Störungen. Das klinische Bild des Parkinson Syndroms ist sehr variabel, der Verlauf der Erkrankung unterscheidet sich von Individuum zu Individuum. Nur bei wenigen Parkinson Patienten treten die oftmals gefürchteten Symptome Demenz und Verwirrtheit auf, sie gehören nicht zum typischen Verlauf und sind zum Teil die Folge der medikamentösen Therapie. Durch die Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Medikamente lassen sich die meisten Symptome gut behandeln, der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. Die richtige Auswahl der Medikamente ist hierfür entscheidend. Auch wenn die Diagnose für die Betroffenen eine große Belastung darstellt, haben die Möglichkeiten der modernen Medizin die Prognose deutlich verbessert.
Prof. Dr. rer. nat. Elke Kalbe  Geistiger Leistungsabbau beim Morbus Parkinson – und wie man diesem entgegenwirken kann   60 min 
Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf  Bildgebende Diagnostik bei Parkinson-Syndromen   60 min 
Prof. Dr. Thomas Gasser  Ist Parkinson erblich?   60 min 
UnivProf. Dr. med. Brit Mollenhauer  Aktuelles zu Parkinson   58 min 
Prof. Dr. med. Carsten Buhmann  Parkinson und Cannabis   60 min 
Prof. Dr. med. Heinz Reichmann, FRCP  Parkinson-Kardinal-Symptome   60 min 
Dr. med Lars Wojtecki  Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Parkinson-Kranken-Versorgung   60 min 
Professor Dr. med. Dr. h.c. Günther Deuschl  Klinisch-diagnostische Kriterien bei Morbus Parkinson   60 min 
Dr. med. Philipp Capetian  Neues von der Tiefen Hirnstimulation   60 min 
Dr. med. Christine Daniels  Demenz und Delir bei Morbus Parkinson – eine unglückliche Verwandtschaft   65 min 
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel  Schlaf und Parkinson   60 min 
Prof. Dr. med. Günter Höglinger  Atypische Parkinson Syndrome   45 min 
Prof. Dr. med. Carsten Buhmann  Autofahren und Parkinson   45 min 
Prof. Dr. Jens Volkmann  Invasive Behandlungen 2: Tiefe Hirnstimulation   60 min 
Prof. Dr. Jens Volkmann  Invasive Behandlungen 1: kontinuierliche intestinale Levodopa-Infusion und Apomorphinpumpe   60 min 
Prof. Dr. med. Lars Tönges  Wirkfluktuationen und Dyskinesien: Entstehung, Ausprägung und Behandlung   58 min 
Prof. Dr. med. Daniela Berg  Medikamentöse Behandlung in der Frühphase der Parkinson-Krankheit   33 min 
Prof. Dr. med. Georg Ebersbach  Aktivierende Therapie bei Parkinson-Syndromen: was hilft wirklich?   60 min 
Prof. Dr. Dirk Woitalla  Symptome und Verlauf der Parkinson-Krankheit   30 min 
Termine

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Geistiger Leistungsabbau beim Morbus Parkinson – und wie man diesem entgegenwirken kann
06.10.2022
60 min
Prof. Dr. rer. nat. Elke Kalbe
Direktorin: Medizinische Psychologie l Neuropsychologie und Gender Studies & Centrum für Neuropsychologische Diagnostik und Intervention (CeNDI), Medizinische Fakultät und Uniklinik der Universität zu Köln
Die Parkinsonerkrankung kann mit einem geistigen Leistungsabbau einhergehen, der von sogenannten leichten kognitiven Störungen bis hin zur Demenz reichen kann. In diesem Vortrag werden diese kognitiven Störungen mit ihren unterschiedlichen Symptomen
und Schweregraden näher erklärt und erläutert, wie man sie in der Klinik diagnostiziert. Behandlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Es wird auf pharmakologische Therapien, die allerdings nur bei der Parkinson-Demenz angeboten werden können, und vor allem auf
kognitive Interventionen eingegangen. Hierzu gehören das „kognitive Training“ und der etwas breitere Ansatz der „kognitiven Stimulation“, und es wird erörtert: Was gibt es? Für wen eignet es sich? Und was bringt es? Schließlich wird die erhebliche Bedeutung eines geistig
stimulierenden Alltags für den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit herausgestellt.

Fragen zum Vortrag sind im Anschluss im interaktiven Austausch willkommen.

Webinar-ID: 865 4519 1896
Weiter zum Zoom Video Webinar:
us02web.zoom.us/j/86545191896

Bildgebende Diagnostik bei Parkinson-Syndromen
25.08.2022
60 min
Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf
Chefarzt Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie
Klinikum Vest GmbH, Recklinghausen
Die Diagnose eines Parkinson-Syndroms erfolgt in erster Linie durch die klinische Untersuchung eines erfahrenen Arztes. Dennoch sind bildgebende Untersuchungen des Gehirns zur Absicherung der Diagnose sowie zur Abgrenzung des Krankheitsbildes gegenüber anderen Hirnerkrankungen hilfreich und notwendig. Der Vortrag gibt einen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen der bildgebenden Verfahren in der Parkinson-Diagnostik.

Fragen zum Vortrag sind im Anschluss im interaktiven Austausch willkommen.

Webinar-ID: 865 4519 1896
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Wir wissen, der Kampf gegen die Parkinson-Krankheit ist und bleibt ein Marathon. Aber dank der Erfolge in der interdisziplinären Forschung werden wir die Strecke erfolgreich zurücklegen – mit Ihrer Unterstützung!