Gut zuhören!

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Alle Themen der Parkinson Online Akademie werden allgemeinverständlich aufbereitet und sollen insbesondere Betroffenen, deren Angehörigen und interessierten Laien ein tieferes Verständnis der Parkinson-Krankheit und deren Behandlung vermitteln.

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Eine kleine Geschichte der Parkinson-Forschung

15.7.2020
70 min
Prof. Volkmann beschreibt in seinem Vortrag die Meilensteine in der Erforschung der Ursachen und der Behandlung der Parkinson-Krankheit. Es ist eine spannende Reise durch die 200 Jahre seit der Erstbeschreibung der Paralysis Agitans durch James Parkinson, bei der sogar eine Kriminalgeschichte aus dem Drogenmilieu eine Rolle spielt.

Termine

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Atypische Parkinson Syndrome
21.04.2021
60 min
Prof. Dr. med. Günter Höglinger
Direktor der Klinik für Neurologie der Medizinischen Hochschule Hannover
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen und Mitglied des Beirates der Parkinson Stiftung
Parkinson Syndrom ist nicht gleichbedeutend mit Parkinson Krankheit. Manche Patienten sprechen nicht gut auf die Parkinson Medikation an. Der Gesundheitszustand verschlechtert sich schneller als erwartet. Dann handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes atypisches Parkinson Syndrom. Hier wollen wir den Fragen nachgehen, woher atypische Parkinson Syndrome kommen, wie man sie erkennen kann, und was man therapeutisch tun kann, und welche Forschung weiterhin notwendig ist.

Schlaf und Parkinson
17.06.2021
60 min
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel
Neurologe, Hertie Senior Forschungs-Professor an der Philipps-Universität Marburg
Schlafstörungen sind eine der häufigsten Beschwerden von Parkinson Patienten. Die Ursachen sind vielfältig. Die Störungen des Schlafes können bedingt sein durch 1) die motorischen und nicht-motorischen Symptome der Erkrankung selbst während der Nacht (Akinese Rigor Tremor, REM-Schlafverhaltensstörung (RBD), Depression, Harnentleerungsstörung, Schmerzen etc.), 2) Therapie-bedingt sein (z.B.: Abklingen der Medikamentenwirkung in der Nacht, Therapie-assoziierte Halluzinationen) oder 3) im Zusammenhang mit einer Komorbidität stehen (z.B. Restless Legs Syndrom). Andererseits stellt die RBD das spezifischste prodromale Symptom für das Risiko, in 10–15 Jahren in mehr als 85 % an der Parkinson-Erkrankung zu erkranken, dar.

Demenz und Delir beim Morbus Parkinson: eine unglückliche Verwandtschaft
19.07.2021
60 min
Dr. med. Christine Daniels
Oberärztin, Neurologische Klinik und Poliklinik Universitätsklinikum Würzburg
Störungen der höheren Denkfunktionen (z.B. der Aufmerksamkeit, Konzentration, des Gedächtnisses u.a.) kommen im Rahmen der Parkinsonkrankheit häufig vor. Insbesondere im späten Stadium des Morbus Parkinson kann sich eine Demenz entwickeln, die wir als parkinsonassoziierte Demenz (einfacher: Parkinsondemenz) bezeichnen. Allerdings nehmen Patienten mit langer Krankheitsdauer und schweren Bewegungseinschränkungen oft viele, teils hochdosierte Medikamente ein, die ihrerseits die Denkfunktionen beein­trächtigen und wahnhafte Störungen oder Halluzinationen hervorrufen können. In dieser Situation sprechen wir von einem medikamenteninduziertem Delir. Ausgerechnet die Parkinsonpatienten, die ohnehin schon eine Demenz haben, reagieren extrem empfindlich auf Medikamente und neigen zu einem zusätzlichen Delir. In diesem Fall ist die vorsichtige Anpassung (oft Reduktion) der Medikation manchmal eine effektive Maßnahme, um die Denkleistung und Lebensqualität beim fortgeschrittenen Morbus Parkinson zu verbessern.

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Unser Ziel

Wir wissen, der Kampf gegen die Parkinson-Krankheit ist und bleibt ein Marathon. Aber dank der Erfolge in der interdisziplinären Forschung werden wir die Strecke erfolgreich zurücklegen - mit Ihrer Unterstützung!